09.09.2018 – ZimmerTheater Mainz „Mutter“ – 18:30 Uhr

Charlotte Keatley „Doch die Mutter spricht, Mädel tu das nicht“

deutsch von Carola Regnier

Vier Generationen – Vier Frauen – Vier Töchter – und ein Familiengeheimnis

„Mutter! Mutter? Mutter! Was glaubst du! Es ist passiert, es ist mir passiert! […] Oh Mutter, ich bin SO GLÜCKLICH! Ich glaube wirklich und wahrhaftig, jetzt beginnt mein Leben!“ Doris Partington, Mai 1923.

Die Frauen in diesem Stück erzählen ihre eigenen kleinen Geschichten. Und doch ist es gleichzeitig die Geschichte darüber, was es heißt, Mutter zu sein im 20. Jahrhundert. Keatley stellt die Frage, wie viel sich für Frauen seit dem 2. Weltkrieg verändert hat und auch wie viel sich noch ändern muss.

Alles beginnt mit Doris (Silke Jörend), die 1900 geboren wurde. Sie hat mit ihrem Ehemann Jack eine Tochter, Magaret (Christine Stahl), die in den Fünfzigern wiederum Ken heiratet. Aus dieser Ehe geht Jackie (Tanja Bizjak-Bayer) hervor. Jackie geht voll auf im „Love“ und „Flowerpower“ der 70er Jahre und wird schließlich eine erfolgreiche Künstlerin. Und dann ist da noch Rosie (Nina Schäfer)…

Die Handlung erstreckt sich über 60 Jahre und erzählt vom Leben der vier Frauen. Dabei spielen die Szenen in nicht-chronologischer Reihenfolge. Wir sehen, wie große Träume entstehen und Schicksalsschläge die Pläne durchkreuzen.

Charlotte Keatley ist eine britische Dramatikerin. „Doch die Mutter spricht, Mädel tu das nicht“ entstand 1985. Es hatte Premiere am Contact Theatre in Manchester 1987 und wurde für den Laurence Olivier Most Promising Newcomer Award nominiert.

 

Großes Theater auf kleinem Raum

Im November 2015 wurde das Zimmertheater Mainz von vier Schauspielerinnen ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Christine Stahl ist das Ensemble zusammengewachsen. Das Zimmertheater spielt auf engstem Raum; manchmal sind es nur 20 Zuschauer.

 

 

 

Eintritt: 15€/13€ ermäßigt

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